Was ist Feng Shui?    

"Feng Shui" ist aus den chinesischen Bezeichnungen für "Wind" und "Wasser" zusammengesetzt.
Es ist eine Art Wissenschaft, die auf einer genauen Betrachtung der Natur beruht, eine Jahrtausende alte Tradition besitzt und seine Wirkung überall auf der Welt zeigt, weil es auf universellen Naturgesetzen aufgebaut ist.
Feng Shui betrachtet das Verhältnis des Menschen zu seiner Umgebung und fördert das Wohlbefinden in dessen Haus und am Arbeitsplatz. Durch gezielte Maßnahmen versucht der Feng Shui-Berater die Wahrnehmung eines Hausbewohners zu verändern und ihn mit fördernder Energie zu versorgen. Von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass über 90 % der Wahrnehmung im Unterbewusstsein stattfindet und somit die Frage: “Wie wirkt etwas auf mich?“ die Kernfrage im Feng Shui ist.
Ein gut strukturierter, ordentlicher, heller Raum strahlt eine andere Energie aus (und wirkt deshalb anders auf einen Menschen), als ein überladenes, dunkles und unaufgeräumtes Zimmer. Ein Schreibtisch, der nach den Regeln von Feng Shui platziert ist, macht konzentriertes, effektives Arbeiten möglich, ein richtig aufgestelltes Bett fördert erholsamen Schlaf.
 
    „Ein Haus, das uns behütet, hält uns gesund an
     Leib und Seele.“

Neben Wohn- und Geschäftsgebäuden kann man auch den Garten nach Feng Shui gestalten. Dabei wird ebenfalls versucht, die Energie gezielt zu lenken und durch entsprechende Gestaltung Ruhepunkte als auch Bereiche der Aktivität einzurichten. Das Anlegen von Wegen und die Anpflanzung mit Bäumen, Sträuchern und Blumen erfolgen wiederum den für den Wohnraum entsprechenden Gesetzen. So werden Haus und Garten Eins und korrespondieren harmonisch miteinander.
Häufig wird Feng Shui als eine Art Einrichtungsphilosophie betrachtet. Tatsächlich aber handelt es sich um eine Wissenschaft, die überall eingesetzt werden kann, wo Menschen durch die positive Lenkung der Energie ihr Leben bereichern möchten. 

 

Woher kommt Feng Shui?

Feng Shui hat seinen Ursprung in Asien und hat seit Mitte der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Aufmerksamkeit in der westlichen Welt geweckt. Schon vor 3.000 Jahren beobachteten Chinesische Lehrmeister, dass Naturerscheinungen mit gewissen Gesetzmäßigkeiten und Sinnzusammenhängen verbunden sind. Notiert, datiert, archiviert und analysiert wurden die Beobachtungen zu einer riesigen Datenbank. Ähnliches Wissen hatten auch andere Kulturen. So fand  man bei den Ureinwohnern Nordamerikas oder Afrikas ebenfalls Hinweise dafür, dass die Menschen ihr Umfeld mit ihrem persönlichen Wohlbefinden in Zusammenhang brachten. Vor allem die Wirkung der Landschaft trug maßgeblich dazu bei, wo sich Menschen ansiedelten. Schutz, Geborgenheit und der Zugang zu sauberem Wasser waren dabei die Hauptanliegen.

 

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